Bundesgartenschau 2011 in Koblenz – ein Konzept mit Nachhaltigkeit

Unter dem Motto „Koblenz verwandelt“ startet am 15. April die Bundesgartenschau 2011 und wird bis 16. Oktober Gartenfreunde sowie Naturliebhaber aus ganz Deutschland in ihren Bann ziehen. Die BUGA findet zum 31. Mal statt und wird trotz des Hochwassers pünktlich eröffnet werden, denn Feuerwehr und Technisches Hilfswerk sorgen auf den Baustellen der Bundesgartenschau mit dafür, dass die geplanten Grünflächen nicht zu viel Schaden davontragen, zumal sich die Situation zunehmend beruhigt.

Vielseitige Begegnungsstätten am Deutschen Eck, …

Die drei über Koblenz verteilten Ausstellungsflächen addieren sich auf insgesamt 48 Hektar und gruppieren sich weiträumig um das historisch bedeutsame Deutsche Eck. An der Stelle, wo seit 1993 Kaiser Wilhelm I. wieder auf Rhein und Mosel blickt, wird ein aus drei Gärten bestehender Blumenhof die Besucher erfreuen. Im Zentrum der kleinen Schau rund um die Thematik Wasserspiele werden ein Skulpturenhof sowie an die biblische Mythologie angelehnte Blumenarrangements Orte der Ruhe und Inspiration sein. Auch für die Zeit nach der BUGA 2011 ist dann die Koblenzer Altstadt in eine florale Oase verwandelt.

… am Kurfürstlichen Schloss, …

In unmittelbarer Nähe liegt das Kurfürstliche Schloss, dessen beindruckender Terrassengarten nach alten Entwürfen rekonstruiert wird. Auf dem ehemaligen Parkplatz vor dem Schloss werden zukünftig keine Autos mehr stehen, sondern blühende Blumenbeete zu sehen sein – und das nicht nur während der Bundesgartenschau. Breite Wege durch die üppige Pflanzenwelt laden dann zum Flanieren durch die Natur ein. Zwei Durchbrüche in der alten Infanteriemauer sorgen dafür, dass die Besucher direkt von der Innenstadt bis an das Rheinufer gelangen können. Während der Bundesgartenschau ist das Schloss interessanter Veranstaltungsort für Lesungen und Parkmusik.

… und an der Festung Ehrenbreitstein

Auf dem Hochplateau der Festung Ehrenbreitstein auf der anderen Rheinseite direkt gegenüber der Altstadt entsteht das größte zusammenhängende Areal der Bundesgartenschau. Von hier aus haben die Besucher nicht nur einen fantastischen Blick über Koblenz, Rhein und Mosel, sondern genießen auch die großzügige Weite des neu angelegten Landschaftsparks. Unterschiedliche Themenflächen und Themengärten sowie wechselnde Pflanzenschauen in den Blumenhallen informieren und inspirieren zugleich. Zwischen Erlebnisklettergarten und Konzertbühne gibt es zudem viel Unterhaltung und Kultur. Pflanzenfreunde finden hier sicher auch Anregungen zur Gestaltung ihres eigenen Gartens. So werden 6.500 Rosen aus 250 Sorten ausgestellt sein, darunter anmutige Neuzüchtungen wie die „Schöne Koblenzerin“, die auf der BUGA 2011 ihr Debüt feiern wird. Interessantes und Wissenswertes erfahren die Besucher zu den Themen Gemüse- und Weinanbau und auf dem Festungsdach beeindrucken historische Gärten von der Steinzeit bis zum Mittelalter.

Highlight mit besonderer Anziehungskraft: Die Seilbahn

Die spektakuläre vierminütige Fahrt mit der Seilbahn gehört zu den Höhepunkten der Bundesgartenschau 2011, die sich kein Besucher entgegen lassen sollte. Die Seilbahn verbindet Koblenz mit der Festung Ehrenbreitstein und überspannt den Rhein in einer Länge von 850 Metern. Wer den Blick in die Tiefe nicht scheut, genießt die Fahrt in der Panoramakabine, die mit einem Glasboden ausgestattet ist. Während der Bundesgartenschau ist die Fahrt mit der Seilbahn im Eintritt inbegriffen.

Eine Tagesgarte für die Bundesgartenschau 2011 kostet für Erwachsene 20 Euro, für Kinder und Jugendliche nur 5 Euro. Kinder bis zum fünften Lebensjahr haben freien Eintritt.

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