So halten Firmengründer die Kosten niedrig

Tipps um als Unternehmer Geld zu sparen

Als Unternehmer Geld sparen

Immer mehr Menschen machen sich als Kleinunternehmer selbständig und gründen ihre eigenen Firmen. Besonders im Bereich der neuen Medien und im Internet ist die Zahl der Selbständigen überdurchschnittlich groß. Wer sich jedoch mit einer Internetfirma selbständig machen will, darf die laufenden Kosten zum Beispiel für die Büroausstattung und die Technik nicht außer Acht lassen, damit die Gesamtausgaben unter Kontrolle bleiben.

Regional ist nicht immer am günstigsten

Den ersten Fehler machen viele Jungunternehmer, indem sie ihre Büroausstattung im nächstbesten Möbelhaus vor Ort kaufen. Selbst die blau-gelben Schweden mit den vier großen Buchstaben sind nicht immer die Günstigsten – vor allem wenn es um hochwertige Büromöbel geht, die einiges aushalten und mehrere Jahre leben sollen. Sinnvoller ist es, sich im Internet umzusehen, wo Großhändler sehr günstige Ware ab Lager anbieten und diese ab einem bestimmten Mindestbestellwert auch kostenlos liefern. Mit etwas Verhandlungsgeschick wird auch der Aufbau der Möbel übernommen – so geht dafür keine wertvolle Arbeitszeit verloren.
Auch wenn es darum geht den täglichen Bürobedarf kaufen zu müssen, lohnt es sich häufig, eine Großbestellung im Internet aufzugeben und Dinge wie Druckerpapier, Druckertinte, Kartuschen, Kugelschreiber und Briefumschläge im eigenen Lager vorrätig zu haben. Ein kleiner Materialraum, in dem auch Getränke, Kartons und Putzmittel verwahrt werden, ist dafür ideal, ansonsten tut es jedoch auch ein abschließbarer Schrank im eigentlichen Büro.
Sollten dazu einmal spontan Dinge gebraucht werden, die nicht vorrätig sind, können diese immer noch beim nächsten Schreibwarenhändler u.ä. gekauft werden. Mindestens zweimal im Jahr sollten auch alle Mitarbeiter nach ihren Bedürfnissen gefragt werden, so dass eine neue Sammelbestellung aufgegeben werden kann, zum Beispiel für Aktenordner, Mappen oder spezielle Software. Einer dieser Termine sollte Ende Oktober/Anfang November sein, so dass gleichzeitig Weihnachtskarten für Geschäftskunden und Kalender für das neue Jahr bestellt werden können.

Laufende Kosten im Auge behalten

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der nicht vernachlässigt werden darf, sind die laufenden Kosten für das Büro. An erster Stelle ist da die Miete zu nennen. Natürlich macht es Eindruck, im aktuell gefragten Trendviertel der eigenen Stadt eine Büroadresse zu haben oder mitten im Zentrum, doch die Mieten sind entsprechend hoch, egal ob es sich um Prenzlauer Berg in Berlin handelt, München-Schwabing oder das Geschäftsviertel rund um den Neumarkt in Köln. Wer keinen Laden betreibt, in dem er auf tägliche Laufkundschaft angewiesen ist, sollte lieber nach Büroräumen in weniger gefragten Vierteln Ausschau halten – dort herrscht häufig viel Leerstand und Vermieter versuchen neue Kunden mit günstigen Quadratmeterpreisen zu locken. Wenn der Betrieb einmal floriert und Gewinne macht, kann man immer noch über den Umzug in ein “besseres” Viertel nachdenken.
Der zweite Punkt sind die laufenden Kosten für Telefonie, Internet und Strom. Gerade kleine Internetfirmen sind sich oft nicht bewusst darüber, wie viel Strom ihre Computer, Server, Internetverbindungen und Peripheriegeräte verbrauchen, so dass hier sehr großzügig kalkuliert werden sollte. Wer seine Mitarbeiter mit Handys ausstatten will, kann bei den meisten Mobilfunkunternehmen günstige Firmenrabatte bekommen. Vielleicht lässt sich ein Deal mit den Mitarbeitern des Jungunternehmers schließen, dass die Telefonkosten zunächst selbst getragen werden müssen, doch dafür dürfen sie den günstigen Firmentarif auch für Privatgespräche nutzen. Gute Internet-DSL-Flatrates gehören heute glücklicherweise zum Standard. Die Stromkosten lassen sich darüber hinaus durch Energiesparen senken, indem nicht in jedem Zimmer ständig die “Festbeleuchtung” an ist, sondern darauf geachtet wird, in Flur, Küche, Toilette, Materialraum, etc. das Licht auszuschalten.

Bildquelle:© Picture-Factory – Fotolia.com

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 Responses are currently closed, but you can trackback.

Comments are closed.