Der Kölner Karneval 2011

Gemäß dem Motto „Köln hat was zu beaten“ wird sich auch der Kölner Karneval im Jahr 2011 wieder sehr turbulent gestalten. So wird mit Sicherheit das Kinderdreigestirn, bestehend aus Jules-Matthieu Lehmann als Prinz, aus Max Schulze als Bauer und aus Helena Landsberg als Jungfrau, wieder sämtliche Blicke auf sich ziehen. Und wenn die Jecken auch im neuen Jahr so munter mitmachen wie anlässlich des Karnevalauftaktes am Heumarkt, wo sich trotz des schlechten Wetters eine stattliche Anzahl an Narren versammelt hat, dann kann an und für sich nichts mehr schiefgehen. Ein sehr großer Erfolg war auch der Karnevalsauftakt in der Lanxess Arena, wo man sich vor den Unvillen der Witterung geschützt ganz dem närrischen Treiben hingeben konnte.

  • Fastelovend: 03.03.2011
  • Rosenmontag: 07.03.2011
  • Aschermittwoch: 09.03.2011

Auch in der Karnevalssession 2011 gibt es wieder sehr viel Neues. So begrüßt nicht nur ein neues Kölner Dreigestirn die Jecken, die teilweise von weit her gereist kommen, um dem original Kölner Karneval beizuwohnen, sondern auch die Kölner Kultband Bläck Fööss, die für das Jahr 2011 einen neuen Hit komponiert hat und diesen bei den zahlreichen Karnevalsveranstaltungen zum Besten geben wird. Auch die Paveier werden den Fastelovend wieder mit ihren heiteren Darbietungen bereichern. Neu von der Partie ist seit der Karnevalssession 2010/2011 der Musiker Sven Welter, der die erfolgreiche Mannschaft um den Frontmann Micky Brühl mit der Gitarre unterstützt. Es werden sich demnach wieder sehr viele Gelegenheiten ergeben, zu frisch-fröhlicher original kölscher Musik ausgelassen zu tanzen und zu schunkeln.

Ein Glanzstück des Kölner Karnevals wird auch im Jahr 2011 wieder das Ballett-Ensemble „Das Divertissementchen“sein , das mit seinem Stück „Die Kölsche Witwe“ im Opernhaus auftritt.

Ein echter Hingucker ist auch diesmal wieder das Kölner Dreigestirn, wenn sich Prinz Frank I., Bauer Günter und die Jungfrau Reni nicht nur anlässlich des Rosenmontagszuges der neugierigen Öffentlichkeit zeigen. Mit der holden Maid Reni hat Köln eine richtige Jungfrau ins Dreigestirn geholt. Denn die diesjährige Jungfrau Hans Renè Sion hat sieben Töchter. So etwas gibt es wirklich nur in Köln.

Sicherlich werden auch am Rosenmontag 2011 zehntausende Narren aus aller Welt die Kölner Innenstadt bevölkern und sich an den kunterbunt gestalteten Themenwägen und den beinschwingenden Gardetänzerinnen erfreuen. Und natürlich ist auch wieder das ein oder andere Funkenmariechen dabei. Welche Themen aus Politik und Wirtschaft diesmal auf eine äußerst erheiternde Weise aufs Korn genommen werden, wird allerdings noch nicht verraten. Auf jeden Fall werden wie in jedem Jahr wieder viele Tonnen mehr oder weniger süßer Köstlichkeiten über den Köpfen der schaulustigen Jecken hinabregnen. Freuen können wir uns auch ganz besonders wieder auf die fröhlichen Schull- und Veedelszöch, wenn am Rosenmontag wieder die Straßen für die Jecken freigegeben werden, und sich die Schüler und Lehrer der Kölner Schulen und Kindergärten sowie die Einwohner der Stadtviertel mit viel Fantasie verkleidet haben und uns mit ihren farbenfrohen Darbietungen erfreuen.

Zerbrochene Glasflaschen auf den Straßen und Gehsteigen wird es an diesem Karneval übrigens nicht mehr geben, denn ab dem 11.11.2010 gibt es das original Kölsch gemäß einer gesetzlichen Verordnung nur noch aus Dosen oder Pappbechern. Kölle Alaaf!

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 You can leave a response, or trackback.

Leave a Reply