Rollenkoffer oder Reisetasche?

 

Die Urlaubssaison steht vor der Tür, da heißt es Koffer packen! Oder vielleicht doch eher die Reisetasche? Heute gibt es eine schier unendliche Auswahl an Möglichkeiten um das Reisegepäck sicher zu verstauen und damit um die halbe Welt zu fliegen. Doch was ist eigentlich am besten?

Die gute alte Reisetasche

Reisetaschen gab es schon vor hunderten Jahren, als die Menschen ihre Habseligkeiten in ein Stoffbündel packten oder – wenn sie es sich leisten konnten – in einen Lederbeutel, mit dem sie wochen- oder gar monatelang unterwegs waren. Auch heute noch werden Reisetaschen meistens aus robustem Stoff hergestellt, der die grobe Behandlung auf Flughäfen ebenso aushält wie Schmutz und Regengüsse. Allerdings eignen sich Reisetaschen eher für kurze Reisen, bei denen lediglich für einige Tage Wäsche mitgenommen werden muss. Je mehr Gepäck mitgenommen werden muss, umso schwieriger wird es, eine große Reisetasche sauber zu packen. Auch ist die Reisetasche wenig geeignet um empfindliche Sachen mit auf eine Flugreise zu nehmen, wo die Mitarbeiter des Flughafens auch schon mal einen schweren Hartschalenkoffer auf die Tasche werfen oder sie im Gepäckraum des Flugzeugs in eine enge Lücke quetschen.
Große Reisetaschen gibt es heute mit ähnlichem Zubehör wie Koffer, z.B. mit Rollen und einem ausziehbaren Griff. Allerdings wird die Tasche dadurch auch schwerer und der Vorteil der Reisetasche gegenüber dem Koffer – das leichte problemlose Tragen – wird aufgehoben. Da ist der Griff zum Koffer dann doch sinnvoller.
Reisetaschen sind die idealen Begleiter für Kurztrips und Reisen im Auto oder mit dem Zug, wo der Reisende das Gepäck die ganze Zeit selbst im Auge behält und verstaut. Durch ihre Leichtigkeit und die vielen unterschiedlichen Größen bieten Reisetaschen hier auch die beste Auswahl. Für kürzere Reisen eignen sich praktische Sporttaschen, die auch für wöchentliche Besuche im Schwimmbad oder im Fitness-Studio genutzt werden können. Wer es edler mag, greift zu einer hochwertigen Reisetasche aus Leder.

Der Koffer: Ohne ihn geht nichts

Für größere Urlaubsreisen eignet sich nichts so gut wie ein klassischer Koffer. In ihm lässt sich alles am besten und säuberlichsten verstauen und das eckige Format sorgt dafür, dass die Inhalte nicht gedrückt und zerknautscht werden können. Wer häufig längere Flugreisen unternimmt, greift am besten zu einem robusten Hartschalenkoffer, doch auch günstigere Koffer aus Stoff schützen den Inhalt in der Regel ausreichend.
Koffer gibt es gewöhnlich in Standardmaßen vom großen Reisekoffer zum kleinen Trolley, der als Handgepäck mit ins Flugzeug genommen werden darf. Dies ist gerade heute interessant, da immer mehr Airlines einen Zuschlag für die Gepäckmitnahme verlangen, wenn ein großer Koffer aufgegeben wird. Wer den kleinen Trolley geschickt packt, bringt genug darin unter für eine Woche Urlaub.
Koffer werden heute standardmäßig mit einem Griff zum Ausziehen ausgestattet und mit Rollen. Dabei haben vier Rollen die alten zwei Rollen mittlerweile durchweg abgelöst – sie machen es einfacher, den Koffer neben sich oder vor sich her zu schieben und nicht extrem raumgreifend hinter sich herziehen zu müssen.

Für Individuelle: Der Rucksack

Das „Backpacking“ – das Reisen mit dem großen Rucksack – ist ein ganz eigener Reisestil geworden, dem vor allem junge Leute frönen. Der große Nachteil des Rucksackes ist, dass das Gepäck darin nur schlecht sorgfältig verstaut werden kann und dass er ständig komplett ein- und ausgepackt werden muss. Der unschätzbare Vorteil gerade in exotischen Ländern ist dagegen, dass er bequem auf dem Rücken transportiert wird und schlechte bzw. nicht vorhandene Bürgersteige oder längere Fußmärsche kein Problem mehr darstellen. Für reguläre Reisende ist der Rucksack jedoch nicht zu empfehlen.

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 Responses are currently closed, but you can trackback.

Comments are closed.